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Recruiting Trends 2012

Recruiting Trends 2012

Jährlich befragt das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit Monster Worldwide Switzerland die 500 grössten Unternehmen aus der Schweiz nach aktuellen "Recruiting Trends". Das Ergebnis der gleichnamigen Studie liegt nun vor.

 

Die zentralen Aussagen im Überblick:

Geschäftserwartung, Personalbedarf, Fachkräftemangel und Altersmanagement: Obwohl der Optimismus der antwortenden Unternehmen hinsichtlich der zukünftigen Geschäftsentwicklung im Jahresvergleich sinkt, geht trotz Wirtschafts- und Eurokrise noch immer ein vergleichsweise grosser Teil der Studienteilnehmer von einer guten oder sehr guten Entwicklung der eigenen Geschäfte in der Zukunft aus. Zudem erwarten alle antwortenden Unternehmen offene Stellen im Jahr 2012. Kein einziges Unternehmen gibt an, im Jahr 2012 gar keine Vakanz zu veröffentlichen. Darüber hinaus prognostiziert die Hälfte der teilnehmenden Firmen 2012 einen Netto-Anstieg der Mitarbeiterzahl. Probleme werden sich dabei jedoch durch den Fachkräftemangel ergeben, der sich nach wie vor auf einem unverändert hohen Niveau befindet.

Social Media: Der Einsatz von Social Media in der Personalbeschaffung ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Am häufigsten greifen die 500 grössten Schweizer Unternehmen dabei auf das Karrierenetzwerk Xing zurück. Rund ein Achtel der Befragten verfügt schon heute über eine explizite Strategie für den Einsatz von Social Media in der Personalbeschaffung.

Stellenausschreibung und Generierung von Einstellungen: 86,1 Prozent aller Vakanzen werden von den Schweizer Top-500-Unternehmen auf der eigenen Unternehmens-Webseite und rund 70 Prozent in Internet-Stellenbörsen veröffentlicht, womit diese beiden Kanäle mit Abstand am häufigsten zur Stellenausschreibung genutzt werden. Auch die meisten Einstellungen werden über diese beiden Kanäle generiert. Etwa jede dritte tatsächlich realisierte Einstellung resultiert aus einer Stellenanzeige auf der eigenen Unternehmens-Webseite, und mehr als drei von zehn Stellenbesetzungen erfolgen über Internet-Stellenbörsen.

Effektivität und Effizienz von Rekrutierungskanälen: Die Mehrheit der antwortenden Unternehmen ist mit den Kandidaten, die über eine Stellenanzeige auf der eigenen Webseite eingestellt wurden, zufrieden oder sehr zufrieden. Damit ist die eigene Unternehmens-Webseite der effektivste Rekrutierungskanal. Dicht dahinter folgt das persönliche Netzwerk des Recruiters mit 85,7 Prozent. Platz drei in der Liste der effektivsten Rekrutierungskanäle nehmen Mitarbeiterempfehlungen ein. Noch mehr als acht von zehn Unternehmen sind mit Kandidaten, die über Mitarbeiterempfehlungen rekrutiert wurden, zufrieden oder sehr zufrieden.

Internationale Rekrutierung: 15 Prozent aller freien Stellen werden von den Top-500-Unternehmen aus der Schweiz mit Kandidaten aus dem Ausland besetzt. Dementsprechend sind mehr als vier von zehn Studienteilnehmern der Meinung, dass internationale Rekrutierung eine hohe oder sehr hohe Bedeutung hat. Dabei sind Kandidaten aus Deutschland am gefragtesten.

(Bild: El Gaucho, Fotolia.com)


Die "Recruiting Trends 2012 Schweiz" sind der Ergebnisbericht einer Arbeitgeberbefragung, die Monster.ch beim Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zum sechsten Mal in Auftrag gegeben hat. Die Schweizer Top-500-Unternehmen wurden zum Status Quo im Personalwesen und zu den Einschätzungen der zukünftigen Entwicklungen in den Human Resources befragt. Die Erhebung hat das Ziel, langfristige Trends im Recruiting zu erkennen, besser zu verstehen und wertvolle Handlungsempfehlungen für die Praxis der Personalbeschaffung abzuleiten. Die vollständige Studie kann bei der Monster Switzerland AG über die E-Mail-Adresse recruitingtrends@Monster.ch kostenlos bezogen werden.