Sichere Jobsuche: Computersicherheit

Sichere Jobsuche: Computersicherheit

Wenn Sie keine Maßnahmen ergreifen, um Ihren Computer sicher zu halten, können Sie und Ihr PC zum Ziel von Internetkriminalität werden.

Als Internetkriminalität wird bezeichnet, wenn Kriminelle, also Hacker oder andere Angreifer, sich Zugang zu Ihrem Computer für bösartige Zwecke verschaffen. Jeder kann jederzeit zum Ziel eines Angriffs werden - etwa beim Surfen im Internet mit einem ungeschützten Computer, wenn eine betrügerische E-Mail vorgibt, dass es eine "dringende Angelegenheit" bezüglich des Monster-Kontos gibt, oder beim Betrachten von Webseiten. Solche Übergriffe dienen möglicherweise der Sammlung sensibler persönlicher Informationen.

Ein Angriff kann sich aber auch gegen den Computer richten, einschließlich der verwendeten Internetverbindung, um die Leistung des Rechners und den Internetzugang zur Infektion anderer Computer zu nutzen. Ein solches Vorgehen ermöglicht Angreifern zudem, bei der Durchführung von Angriffen ihren tatsächlichen Standort zu verbergen. Hinter je mehr fremden Computern sich ein Krimineller verstecken kann, desto schwerer wird es für Strafverfolger herauszufinden, wo dieser sich aufhält. Wenn der Kriminelle nicht gefunden werden kann, kann er auch nicht aufgehalten und strafrechtlich verfolgt werden.

Es gibt viele verschiedene Sicherheitsbedrohungen für Ihren Computer. Denn Hacker versuchen mit unterschiedlichen Methoden, Ihre Daten zu stehlen und Ihren Computer zu infizieren. Selbst wenn Ihr Computer betroffen ist, sehen Nutzer meist wenige oder keine Symptome. Schließlich nutzt einem Hacker der Angriff dann am meisten, wenn er diesen für einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten kann.

Maßnahmen zur Online-Sicherheit und für die Vorbeugung gegen Internetkriminalität können einfach sein: Im Allgemeinen versuchen Online-Kriminelle, ihr Geld so schnell und einfach wie möglich zu verdienen. Je schwerer Sie es diesen machen, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Betrüger Sie in Ruhe lassen und sich ein einfacheres Ziel suchen.

Wir haben eine Liste der verschiedenen Bedrohungsarten zusammengestellt, zusammen mit einigen Tipps, wie Sie Ihr System sicherer gegenüber Angriffen aus dem Internet machen. Hierfür wurden Informationen von Symantec bereitgestellt, einem Welt weit führendem Unternehmen im Bereich Infrastruktur-Software.

Bedrohung für Ihren Computer #1: Sicherheitslücken

Wie Angriffe durchgeführt werden: Sicherheitslücken sind Fehler in der Computersoftware, die Schwachstellen in der Sicherheit Ihres Computers oder Ihres gesamten Netzwerks verursachen. Sicherheitslücken können auch durch unangemessene Computer- oder Sicherheitseinstellungen entstehen. Angreifer können solche Sicherheitslücken ausnutzen, was zu Schäden am Computer und den darauf gespeicherten Daten führen kann.

Wie können Sie Sicherheitslücken erkennen? Unternehmen melden Sicherheitslücken, sobald diese entdeckt werden, und arbeiten daran, schnell Programme und Sicherheitsupdates zur Verfügung zu stellen, die diese Probleme beheben.

Was Sie tun können
  • Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software und installieren sie Sicherheitsupdates, sobald diese verfügbar werden
  • Konfigurieren Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Betriebssystems, des Internetbrowsers und Ihrer Sicherheitssoftware wie Antiviren-Software und Firewall.
  • Unternehmen sollten Sicherheitsrichtlinien für Onlineverhalten entwickeln. Privatpersonen sollten sich ebenfalls Sicherheitsrichtlinien geben und diese einhalten.
  • Installieren Sie eine aktive Sicherheitslösung wie etwa Norton Internet Security, um Bedrohungen zu blockieren.

Bedrohung für Ihren Computer #2: Spyware

Wie Spyware angreift: Spyware kann über Webseiten, E-Mail-Nachrichten, Instant Messaging und direkte File-Sharing-Verbindungen herunter geladen werden. Zusätzlich kann es sein, dass ein Anwender Spyware unwissentlich erhält, indem er den Endbenutzer-Lizenzvertrag einer Software akzeptiert.

Wie können Sie Spyware erkennen? Spyware-Programme "verstecken" sich in der Regel auf dem System und zeigen die eigene Präsenz dem Anwender nicht an. Am besten sichern Sie Ihren Rechner mit einer Firewall ab, die Ihnen anzeigt, wenn versucht wird, auf Ihren Computer zuzugreifen. Wenn Ihr Rechner bereits infiziert wurde, unterstützen einige Virenscanner Sie beim Auffinden von Spyware. Zudem gibt es spezielle Anti-Spyware-Programme zum Aufspüren von Schädlingen.

Was Sie tun können

  • Verwenden Sie ein seriöses Programm für Internetsicherheit, um sich gegen Spyware und andere Sicherheitsrisiken zu schützen.
  • Konfigurieren Sie die Firewall in Ihrem Sicherheitsprogramm so, dass unerwünschte Anfragen für ausgehende Kommunikation blockiert werden.
  • Akzeptieren und öffnen Sie keine verdächtigen Fehlermeldungen in Ihrem Browser.
  • Spyware kann als Teil eines "kostenfreien Angebots" auftreten - akzeptieren Sie keine kostenfreien Angebote.
  • Lesen Sie Endbenutzer-Lizenzverträge beim Installieren immer genau durch. Brechen Sie diesen ab, wenn andere "Programme" als Teil des gewünschten Programms installiert werden.
  • Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software und Sicherheitsupdates.

Bedrohung für Ihren Computer #3: Spam

Wie Spam funktioniert: E-Mail-Spam ist die elektronische Variante von Reklamesendungen. Das beinhaltet das Versenden von unerwünschten Nachrichten, oftmals unaufgeforderter Werbung, an eine große Anzahl von Empfängern. Spam ist ein ernsthaftes Sicherheitsproblem, da diese E-Mails dazu verwendet werden können, um Trojanische Pferde, Viren, Würmer, Spyware und andere Schädlinge zu verteilen, die darauf abzielen, sensible persönliche Daten zu erhalten.

Wie können Sie Spam erkennen? Nachrichten, die Ihre E-Mail-Adresse nicht in den Feldern "An" oder "CC" enthalten, sind häufig Formen von Spam. Spam kann beleidigende Sprache oder Verknüpfungen zu Webseiten mit unangemessenen Inhalten enthalten. Spam kann auch verborgenen Text enthalten, der nur sichtbar wird, wenn Sie den Text markieren. Dies ist ein von Spammern häufig angewendeter Trick, damit E-Mails von Spam-Filtern nicht erkannt werden.

Was Sie tun können

  • Installieren Sie Software zum Filtern / Blockieren von Spam
  • Wenn Sie vermuten, dass eine E-Mail Spam sein könnte, löschen Sie diese
  • Eventuell sollten Sie die automatische "Voransicht" für E-Mails abschalten und E-Mails im Nur-Text-Format lesen
  • Lehnen Sie alle Instant Messages von Personen ab, die sich nicht in Ihrer Freundesliste befinden
  • Klicken Sie nicht auf Links innerhalb eines Instant Messengers, es sei denn, diese stammen aus einer bekannten Quelle und werden von Ihnen erwartet
  • Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software und Sicherheitsupdates
Bedrohung für Ihren Computer #4: Malware

Wie Malware angreift: Malware ist eine Kategorie schädlichen Programmcodes, der Viren, Würmer und Trojanische Pferde enthalten kann. Zerstörerische Malware verwendet zur Verbreitung beliebte Kommunikationsmittel. So werden Würmer beispielsweise über E-Mail und Instant Messages verschickt, Trojanische Pferde von Webseiten herunter geladen und virusinfizierte Dateien aus Peer-to-Peer-Verbindungen herunter geladen. Malware versucht, bestehende Sicherheitslücken auszunutzen, um einfach und unauffällig auf Ihren Computer zuzugreifen.

Wie können Sie Malware erkennen? Malware versucht unerkannt zu bleiben. Dies geschieht entweder durch aktives Verstecken oder dadurch, dass die eigene Präsenz im System dem Anwender nicht angezeigt wird. Eventuell stellen Sie fest, dass Ihr System langsamer arbeitet, als Sie es gewohnt sind.

Was Sie tun können

  • Öffnen Sie nur Anhänge in E-Mails oder Instant Messenger, die aus vertrauenswürdigen Quellen stammen und die Sie erwartet haben
  • Lassen Sie Anhänge aus E-Mails von einem seriösen Programm für Internetsicherheit scannen, bevor Sie diese öffnen
  • Löschen Sie alle unerwünschten Nachrichten ungeöffnet
  • Klicken Sie nicht auf Web-Links, die Ihnen von Unbekannten gesendet wurden
  • Wenn jemand aus Ihrer Freundesliste seltsame Nachrichten, Dateien oder Verknüpfungen zu Webseiten versendet, beenden Sie die IM-Sitzung
  • Scannen Sie alle Dateien mit einem seriösen Programm für Internetsicherheit, bevor Sie diese auf Ihr System übertragen
  • Übertragen Sie nur Dateien aus bekannten Quellen
  • Verwenden Sie ein seriöses Programm für Internetsicherheit, um unerwünschte ausgehende Kommunikation zu blockieren
  • Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Sicherheitsupdates

Bedrohung für Ihren Computer #5: Phishing

Wie Phishing funktioniert: Phishing ist im Wesentlichen eine Online-Betrügerei. Phisher sind Betrüger und Identitätsräuber mit Computererfahrung. Sie nutzen Spam, manipulierte Webseiten, E-Mail-Nachrichten und Instant Messages, um Nutzer dazu zu bringen, sensible Informationen wie etwa Bank- und Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten zu persönlichen Konten preiszugeben.

Wie können Sie Phising erkennen? Es gibt vier Möglichkeiten, um Betrug mittels Phishing zu erkennen:

1. Phisher, die sich als seriöse Unternehmen ausgeben, versenden unter anderem E-Mails, um persönliche Informationen zu erhalten und den Empfänger auf Websites mit schädlichen Inhalten zu lenken. Solche E-Mails täuschen oft dringende Angelegenheiten vor - etwa einen Rechtsstreit oder ein Bankgeschäft - um den Empfänger dazu zu bringen, schädliche Programme auf ihren Computer zu laden.

2. Auf die gleiche Weise versuchen Phisher mittels emotionaler Sprache, Angstmacherei oder dringender Aufforderungen in E-Mails, den Empfänger zu einer Antwort zu verleiten.

3. Phishing-Webseiten ahmen oftmals die Internetauftritte von Unternehmen nach. Sie können den echten Seiten außergewöhnlich ähneln, da die Kriminellen oftmals Layout und sogar urheberrechtgeschützte Bilder von echten Seiten verwenden.

4. Anfragen per E-Mail und Instant Message nach vertraulichen Informationen sind meist nicht seriös.

Wenn Sie ein infiziertes Programm oder einen Anhang geöffnet haben, bemerken Sie die Auswirkungen möglicherweise nicht sofort. Es gibt einige Hinweise darauf, dass Ihr Computer infiziert sein könnte:

  • Ihr Computer arbeitet langsamer als gewohnt
  • Ihr Computer reagiert nicht oder nur selten auf Ihre Eingaben
  • Ihr Computer stürzt alle paar Minuten ab und fährt wieder hoch
  • Ihr Computer startet eigenständig neu und arbeitet danach nicht mehr normal
  • Es werden ungewöhnliche Fehlermeldungen angezeigt
  • Es werden verzerrte Menüs oder Dialogfelder angezeigt

Was Sie tun können

Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer einer Phishing-E-Mail oder manipulierten Webseite geworden zu sein, und Sie Sorge haben, dass Sie ein bösartiges Programm auf Ihrem Computer installiert haben könnten, ergreifen sie am besten die folgenden Schritte:

  • Prüfen Sie, ob Ihr Virenscanner ausgeführt wird
  • Bringen sie die Virendefinitionen auf den aktuellen Stand
  • Prüfen Sie die gesamte Festplatte und den Speicher auf Viren
  • Führen Sie ein Anti-Spyware-Programm, wie etwa Adaware oder SpybotSD, aus
  • Wenn Sie bei der Überprüfung auf Viren oder Schadsoftware gestoßen sind, ändern Sie Ihre Passwörter, um Ihre Internet- und Benutzerkonten abzusichern
  • Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Phishing-Filter aktiviert haben, dieser ist ein Feature von Windows Internet Explorer 7.
  • Setzen Sie sich mit dem Händler Ihres Anti-Spyware- und Antivirenprogramms in Verbindung, um herauszufinden, was Sie noch unternehmen können.